VIP-Zone im Signal iduna Park. Foto: Niklas Brose

Globalplaces-Stadiontour: Signal Iduna Park, Dortmund

Dort, wo bei jedem Tor der Heimmannschaft die Torhymne “Olé, hier komm der BVB…” ertönt, dort wo die deutsche Nationalmannschaft bei der WM 2006 gegen Italien den Einzug ins WM-Finale verpasste, dort ist Borussia Dortmund zuhause. Unser Reisebericht nimmt Euch mit auf die Globalplaces-Stadiontour durch den Signal Iduna Park in Dortmund.

Geschichte des “Westfalenstadions”

Unter vielen BVB-Fans wird der Signal Iduna Park traditionell immer noch als Westfalenstadion bezeichnet. Diesen Namen trug die Fußballarena bis ins Jahr 2005. Das damalige Westfalenstadion wurde für die Fußball-Weltmeisterschaft im Jahr 1974 errichtet. Die Bauarbeiten hierzu begannen 1971. Bis dahin spielte der BVB im benachbarten Stadion Rote Erde. Bis zum Jahr 1990 änderte sich baumäßig nichts am Westfalenstadion. Erst zu Beginn der 90er Jahre wurden neue Umbaupläne angefertigt. Dazu gehörte auch die Bestuhlung der Tribünen mit Sitzplätze.

Im Jahr 1995 wurde die Kapazität des Stadions erweitert. So konnten nach zwei Ausbauphasen rund 55.000 Besucher das Westfalenstadion besuchen. Seit der dritten Ausbauphase, die 2003 abgeschlossen werden konnte, haben an Bundesliga-Spieltagen rund 83.000 Zuschauer die Gelegenheit, ein Spiel von Borussia Dortmund zu schauen.

Von “Westfalenstadion” zu “Signal Iduna Park” / WM 2006

Im Rahmen der wirtschaftlichen Konsolidierung des BVB wurde der Name des Stadions im Jahr 2005 von Westfalenstadion in Signal Iduna Park abgeändert. Die Investition des Dortmunder Versicherungskonzern Signal Iduna in die Namensrechte des Stadions war somit eine bedeutende Finanzspritze für den BVB und ist bis heute eine sichere Einnahmequelle. Während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland hieß der Signal Iduna Park FIFA WM-Stadion Dortmund und war Austragungsort für sechs Partien. Das Halbfinalspiel zwischen Deutschland und Italien, das die Italiener nach  Verlängerung mit 2:0 gewannen, fand in Dortmund statt. Übrigens: Viele BVB-Fans nennen das Stadion auch liebevoll Tempel.

Die Stadiontour

Die BVB-Stadiontour könnt Ihr vorab im Internet buchen. Über den unten stehenden Link kommt Ihr direkt zur Termin- und Preisübersicht. Während der Stadiontour besucht Ihr alle Bereiche des Stadions, in die Ihr sonst nicht so einfach hineinkommt. Die Tour beginnt im Borusseum und führt Euch weiter in den VIP-Bereich. Von da aus geht es hinein in die Katakomben. Dazu zählen Pressebereich, Mixed-Zone, Umkleide und Spielertunnel. Anschließend habt Ihr die Möglichkeit Euch auf die Trainerbank zu setzen und Euch wie Trainer oder Spieler zu fühlen, während Ihr auf das Spielfeld blickt. Ganz wichtig: Der Rasen darf nicht berührt oder betreten werden.

Danach folgt der Besuch der größten Stehplatztribüne der Welt, der Südtribüne. Hier machen die Guides für gewöhnlich einen Soundcheck mit Euch, um die einzigartige Stadionatmosphäre zu erleben. Danach geht Ihr über die anderen Tribünen aus dem Stadion Richtung Nordtribüne hinaus in Richtung Fanshop. Die Tour ist übrigens sowohl auf deutscher als auch in englischer Sprache möglich. An gesonderten Terminen werden auch barrierefreie Touren angeboten.

Lage und Anreise

Der Signal Iduna Park liegt südlich der Dortmunder Innenstadt im Stadtteil Innenstadt-West. An Spieltagen des BVB eignet sich eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Haltestelle “Signal Iduna Park” befindet sich nur wenige hundert Meter vom Stadion entfernt und ist direkt vom Dortmunder Hauptbahnhof. Auch die U-Bahn-Station Westfalenhallen liegt in Laufdistanz zum Stadion. Von der TU Dortmund fahren an Spieltagen regelmäßig Pendelbusse zum Signal Iduna Park. An spielfreien Tagen ist auch eine Anreise mit dem Auto zur Strobelallee möglich. Einige Parkplätze sind an den Straßenrändern vorhanden. Termine Preise und Online-Tickets bekommt Ihr hier.

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