Das Panorama vom Petersdom

Aussicht vom Petersdom. Foto: Niklas Brose
Der berühmte Blick über den Petersplatz und Rom.

Einmal in die Kuppel vom Petersdom hinaufsteigen? Kein leichtes Unterfangen, wenn das Laufen nicht zu den eigenen Stärken gehört. In die Kuppel könnt Ihr zwar auch mit  dem Aufzug, wenn Ihr aber auf die Kuppel wollt, müsst Ihr wohl oder übel Eure Beine in die Hand nehmen. Unser Reiseberichte über die einmalige Aussicht vom Petersdom, die man sich (leider) erst verdienen muss.

Tief durchatmen und Treppen steigen

Während meiner alljährlichen Städtereise nach Rom im Februar 2016 stand für mich diesmal fest: Du musst es endlich auf den Petersdom schaffen und diese fabelhafte Aussicht genießen! Vorher kannte ich den weiten Blick über die italienische Hauptstadt nur von der Google-Bildersuche oder von anderen Reisemagazinen. Also ging es los. Ein reichhaltiges Frühstück im Hotel und ein Fußmarsch Richtung Vatikan, um mich anständig für den Aufstieg aufzuwärmen. Wenn Ihr am Vatikan ankommt, lasst Euch nicht von der langen Schlange abschrecken. Im Sommer kann es zwar sein, dass sich die Wartezeit vor der Sicherheitskontrolle etwas länger hinzieht, Anfang des Jahres dauert es aber für gewöhnlich nicht allzu lang. Ich habe im Februar zwischen 10 und 15 Minuten gewartet. Und wenn Ihr außer der Kamera nicht viel durchleuchten lassen müsst, fällt auch die Kontrolle sehr kurz aus.

Ein Einblick in den Petersdom

Seid Ihr durch die Kontrolle durch, habt Ihr erst einmal die Qual der Wahl, ob Ihr den Petersdom von innen besichtigen wollt oder direkt zum Eingang für die Kuppel wollt. Ich bin zunächst einmal in den Petersdom hineingegangen und habe die einmalige Architektur und die Gemälde auf mich wirken lassen. Man muss nicht einmal gläubig sein, um sich von dem Anblick des Kirchenschiffs begeistern zu lassen.

Eingang zur Kuppel

Bevor es zur Kuppel hinaufgeht, müsst Ihr erst einmal an der Kasse anstehen und bezahlen. Dafür habt Ihr hier die Option bis zum Kuppeleingang die Auffahrt mit dem Fahrstuhl zu buchen. Die kostet zwei Euro mehr als der Weg zu Fuß und bringt Euch eben nur bis in die Kuppel (Aufstieg zu Fuß: 6 Euro, Nutzung des Fahrstuhls: 8 Euro – *Stand März 2016). Den spannenden Weg auf die Kuppel müsst Ihr dann zu Fuß bewältigen. Überlegt Euch also gut, ob Ihr die zwei Euro nicht lieber in ein Bier am Abend investieren wollt und Euch dieses durch den Fußweg hinauf verdient (-;.

Der Aufstieg in die Kuppel

Wenn es hinauf in die Kuppel geht, beginnt zunächst der Aufstieg mit relativ langen aber schrägen Stufen. Aufgrund der Schräge der Stufen fand ich diese am Anfang zunächst sehr gewöhnungsbedürftig. An diese Art und Weise des Aufstiegs konnte ich mich aber relativ schnell gewöhnen. Was ich dem besonders angenehm fand: Ihr müsst keine herabsteigenden Leute vorbeilassen, da es einen Turm für den Aufstieg und einen für den Abstieg gibt. Das erleichtert das Prozedere enorm und bietet auch mal zahlreiche Möglichkeiten für eine entspannte Verschnaufpause.

Habt Ihr das erste Treppenhaus hinter Euch gelassen, seid Ihr bereits auf Höhe der Dächer der Gebäude links und rechts des Petersdoms. Auch hier wird Euch schon eine tolle Aussicht geboten. Wenn Ihr aber nun die weiteren Stufen in die Kuppel hinaufgeht, müsst Ihr die Aussicht in den Petersdom hinein auch erstmal auf Euch wirken lassen. Kaum zu glauben. Wenn Ihr vorher im Petersdom gewesen seid, könnt Ihr nun von Rundgang innerhalb der Kuppel in das Kircheninnere blicken. Allein bis zu diesem Ort war der Aufstieg jeden noch so anstrengenden Schritt wert. Aber damit nicht genug…

… ab auf die Kuppel

Wenn man sich die Form der Kuppel des Petersdoms betrachtet, so ist eigentlich klar, dass es oben auf der Aussichtsplattform ziemlich eng werden dürfte. Hierzu muss ich allerdings sagen, dass mir das immer enger werdende Treppenhaus in der Kuppel viel kleiner vorkam, als die Plattform ganz oben. Als ich die letzten Meter zur Kuppel hinaufgestiegen bin, kam es mir so vor, als würde mich die Wand nach und nach zerquetschen. Die Ursache liegt hierbei an der Decke und dem Treppenhaus, die sich ja irgendwie an die Kumpelform anpassen müssen. So wird es nach oben hin einfach immer enger. Aber keine Sorge: Ihr blickt nirgendwo in die Tiefe und könnt Euch auch hier kleine Pausen gönnen. Seid Ihr aber einmal oben angekommen, wollt Ihr am liebsten gar nicht mehr hinunter.

Die Aussicht vom Petersdom

Angekommen auf der Spitze der Kuppel bietet sich Euch ein 360 Grad-Panorama über die Vatikanstadt und Rom. Vor Euch erstreckt sich der gesamte Petersplatz. Außerdem könnt Ihr den Tiber, die Engelsburg und viele andere Sehenswürdigkeiten Roms erblicken.

Der Abstieg

Wenn Ihr Euch dann irgendwann satt gesehen habt, geht es das Treppenhaus wieder hinunter. Mir kam der Weg hinunter deutlich schneller vor als der Weg hinauf. Werft bei Eurem Weg hinab ruhig nochmal ein paar Blicke auf das eigenartige Treppenhaus. Sowas sieht man und erklimmt man nicht alle Tage.

Lage und Eingang

Die Kuppel des Petersdom ermöglicht einen zentralen Blick direkt auf den Petersplatz, die Vatikanstadt und in den Petersdom hinein. Wenn Ihr den Eingang sucht, müsst Ihr Euch einfach nur an der langen Schlange vor der Sicherheitskontrolle rechts vom Petersdom orientieren. Dann lauft Ihr einige Meter bis zum Eingang und könnt Euch dann entscheiden, ob Ihr zuerst den Dom von innen besichtigen wollt oder zuerst auf die Kuppel hinaufwollt.

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Über Niklas Brose 71 Artikel
Servus zusammen, Niklas mein Name. Herzlich willkommen bei Globalplaces. Gemeinsam mit Dir und vielen anderen Reise-Liebhabern möchte ich meine Leidenschaft teilen. Mein Spezialgebiet sind Reiseberichte zu Sehenswürdigkeiten in Kalifornien, Rom, München und meiner Heimat Dortmund. 2013 wurde ich während meines Auslandsstudiums in Kalifornien durch meine Reiselektüre des Autors Bill Bryson ("Frühstück mit Kängurus") inspiriert, eigene Reiseberichte und Reisereportagen zu schreiben. Daher habe ich auch diesen Reiseblog ins Leben gerufen. Fragen oder Anregungen gern per Mail an niklas.brose@globalplaces.de!

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