Downtown Phoenix. Foto: Niklas Brose

Schwitzen in Phoenix, Arizona

Eine Reise nach Phoenix eignet sich ganz besonders für Hitze-Fanatiker. Wenn Euch die Sonne in Kalifornien nicht ausreicht, setzt Euch doch ins Flugzeug oder ins Auto und reist in die größte Stadt Arizonas. Im Sommer werdet Ihr hier kostenlos von der Sonne gebraten.

Abgehärtete Bewohner

Wie hoch die Bratpfanne, äh Sonne hier bräht, hängt natürlich auch von der Jahreszeit ab. Zwischen Mai und September kratzen die Temperaturen nahezu täglich an der 40°C-Grenze. Im Winter gehen die Temperaturen eigentlich nie unter 0°C. Während meines Aufenthalts im Sommer 2013 staunte ich nicht schlecht über einen Herren, der bei ganzen 38°C joggen ging. auch wenn es am Abend war. Aber bei dieser Hitze? Und zu diesem Zeitpunkt hatte ich mir noch nicht einmal Bild davon machen können, wie sich die Hitze in Phoenix tagsüber anfühlt. Die erdrückende Hitze konnte ich dafür am nächsten Morgen erleben. Da die Hitze in Phoenix allerdings trocken ist, lässt sich das einigermaßen aushalten, wenn man nicht gerade durch die Stadt rennt. Ich habe mir trotz Hitze sogar einen heißen Kaffee geholt. Allerdings habe ich mir auch direkt einen Becher Wasser dazu bestellt. Und obwohl die Temperaturen exorbitant hoch sind, scheint Arizonas Hauptstadt für Sportler offenbar genau das Richtige zu sein. Sowohl im Basketball (Phoenix-Suns) als auch im Eishockey (Phoenix-Coyotes) oder im Baseball mit den Arizona-Diamondbacks spielt die Stadt in den obersten Sport-Ligen mit.



Auf den Straßen von Phoenix

Wenn Ihr des Nachts durch die Innenstadt von Phoenix lauft, könnt Ihr Euch in der Regel ziemlich sicher fühlen. Je nach Wochentag haben Clubs und Bars geöffnet. An den Wochenenden seht Ihr am Abend viele Menschen draußen stehen. Trotz der Hitze vernachlässigen die Bewohner nicht das Nachtleben. Gerade in Downtown habe ich hier vielversprechende Bars gesehen. Phoenix besitzt zudem eine Vielzahl an Hochschulen. Die perfekte Stadt für für Studenten also. Tagsüber seht Ihr verständlichweise wieder wenige Menschen auf den Straßen. Na klar, die Hitze verdrängt alle in die gekühlten Häuser. Zumindest wenn die Klimaanlagen funktionieren, seid Ihr im Gebäude oder im Auto besser aufgehoben, als in der prallen Sonne. Aber wenn Ihr schon mal da seid, traut Euch zumindest für ein paar Stunden raus. Es lohnt sich.

Wandern

Phoenix liegt in mitten der Sonora-Wüste im so genannten Tal der Sonne. Durch die Lage ergeben sich im Großraum Phoenix tolle Möglichkeiten zum Wandern. Ein Bewohner, den ich auf meinem Rückflug nach München im Flieger traf, hat mir für meine nächste Reise dorthin einen Besuch des Vulture Peak empfohlen. Von hier aus habe man eine tolle Aussicht über die Wüstenlandschaft. Auch eine Fahrt zum Lake Pleasent Regional Park lohnt sich. Er befindet sich nördlich der Stadt. Hier könnt Ihr sogar Wasserski fahren. Bei den Temperaturen im Sommer ist das ja schließlich genau das Richtige, um sich abzukühlen.

Wasser, Wasser, Wasser… und Sonnenschutz!

Apropos Abkühlung: Nehmt am besten bereits auf der Fahrt ausreichend Wasser zu Euch und auch entsprechend Vorrat mit. Die Hitze kann schnell zur Dehydrierung führen. Nicht zu vergessen: Sonnenschutz auftragen! Aber ich will kein Moralprediger sein. Passt einfach auf Euch auf!

Lage und Anreise

Phoenix befindet sich als Hauptstadt Arizonas im Zentrum des US-amerikanischen Bundesstaats. Von Kalifornien und von Osten führt die Interstate I-10 direkt ins Zentrum von Phoenix. Wenn Ihr aus nördlicher Richtung, zum Beispiel vom Grand Canyon kommt, reist Ihr über die Interstate I-17 an. Der internationale Flughafen, der Sky Harbor International Airport, befindet sich im Südosten der Stadt, unweit vom Stadtzentrum. Er ist ein wichtiges Drehkreuz für viele Fluggesellschaften. In der Regel gibt es zu jeder amerikanischen Großstadt täglich Direktflüge.

 

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