Eingangsschild zum Death Valley Nationalpark. Foto: Niklas Brose

Eine Abenteuerreise ins Death Valley

Wüste, Dürre und Klapperschlangen. Das waren die ersten Dinge, an die ich vor meinem ersten Besuch im Death Valley gedacht habe. Aber müsst Ihr Euch deswegen vor dem Tal des Todes fürchten? Nein! Einige simple Vorbereitungen solltet Ihr jedoch treffen. Welche, das erfahrt Ihr in unserem Reisebericht.

Keine Angst vorm Tal des Todes

Ganz egal wann Ihr Richtung Death Valley fahrt, hier ist in jedem Fall Vorsicht geboten. Aber solang Ihr Euch entsprechend auf Euer abenteuerliches Reiseziel vorbereitet, braucht Ihr Euch auch nicht vorm Tal des Todes zu fürchten. Selbst vor Klapperschlangen braucht Ihr keine Angst haben. Wenn Ihr die Tiere seht, haltet Abstand. Solang Ihr die Schlangen nicht angreift oder auf ihnen herumtrampelt, passiert Euch gar nichts. Vermutlich wird euch viel mehr die Hitze in der Wüste zu schaffen machen. Achtet daher bei der Anreise also darauf, dass Ihr genügend Proviant im Auto habt. Vor allem Wasser solltet Ihr in großer Menge dabei haben.

Atemberaubende Wüstenlandschaften

Einmal mit dem Auto über die Highways im Death Valley düsen. Dieses aufregende Spektakel sollte man wenigstens einmal im Rahmen der Kalifornien-Reise erlebt haben. Unendlich Landschaften prägen das Bild der Wüstenlandschaft und geben einem ein leichtes Gefühl des wilden Westens. Daher auch meine Feststellung: Der Nationalpark eignet sich definitiv als Filmkulisse für einen Wüsten-Horrorfilm. Fahrt vorbei am Badwater Basin oder genießt den Sonnenuntergang am Aussichtspunkt Zabriskie Point. Obwohl das Death Valley vom Image her immer als eines der gefährlichsten Fleckchen Erde bezeichnet wird, so entfaltet der Nationalpark gen Abend auch eine gewisse Romantik und wirkt trotz aller Bedrohlichkeit auf einmal einladend.

Temperaturen im Death Valley: Von extrem heiß bis eiskalt

Je nach Jahreszeit kann es im Death Valley Nationalpark extrem heiß werden. So wurde die höchste Temperatur, die je gemessen wurde, im Death Valley erreicht. Im Jahr 1913 zeigte das Thermometer hier tagsüber eine Hitze von unglaublichen 56,7 Grad an. Kaum vorzustellen, wie man das überhaupt aushalten soll. Im Jahr 2012 wurde auch nachts mit 41,7 Grad die höchste Temperatur gemessen, die bisher je erfasst. Lediglich im Oman wurde die selbe Temperatur im Juni des selben Jahres gemessen. In den Frühlings- und Wintermonaten kann es dafür des nachts ziemlich kalt im Death Valley werden. Daher solltet Ihr je nach Zeitpunkt Euer Anreise genügend Decken oder Schlafsäcke dabei haben, falls Ihr über Nacht im Nationalpark bleiben wollt. Ein gut verschließbares Zelt versteht sich von selbst.

Camping

Das Camping in der Wüste hat ebenfalls einen gewissen Reiz. Wer kann schließlich schon behaupten einmal im Death Valley gecamped zu haben? Campingplätze gibt es hier genügend. An einigen Campgrounds könnt Ihr sogar umsonst campen. Außerdem gibt es an den Campingplätzen meistens Wasserstellen zum Nachfüllen der Trinkflaschen. Für die perfekte Campingtour nehmt Euch am besten genügend Essen, Getränke, Feuerholz und Decken mit.

Checkliste für Eure Reise ins Death Valley

  • Ist Euer Auto vollständig funktionstüchtig und vollgetankt?
  • Habt Ihr genügend Wasser dabei? (Pro Tag mindestens zwei Gallonen pro Person)
  • Habt Ihr einen Campingplatz reserviert?
  • Habt Ihr ein Zelt fürs Camping?
  • Habt Ihr genügend Decken dabei?
  • Könnt Ihr jemanden im Notfall erreichen?
  • Fühlt Ihr Euch körperlich fit für die Reise?
  • Habt Ihr ausreichend Sonnenschutz dabei (Creme, Hüte, Kappen, Sonnenbrillen, …)

Lage und Anreise

Der Death Valley Nationalpark befindet sich nordöstlich von Los Angeles und nordwestlich von Las Vegas direkt an der Grenze zwischen Kalifornien und Nevada. Von Los Angeles sind es rund fünf Stunden Fahrzeit. Die Anreise von Las Vegas dauert zwischen zweieinhalb bis drei Stunden, je nach Verkehrslage. Aus beiden Richtungen gelangt Ihr über den Highway 190 in den Nationalpark. Bei der Anreise aus Las Vegas passiert Ihr die Death Valley Junction, wo mit Highway 127, Highway 160 und Highway 190 gleich drei Highways aufeinander treffen.

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