Die Aussicht vom Wiener Stephansdom. Foto: Niklas Brose

Der Wiener Stephansdom – Ein Dom mit buntem Dach

Er ist neben dem Prater das Wahrzeichen von Wien: Der Stephansdom. Seine Wurzeln gehen bis ins 12. Jahrhundert zurück, sodass die Kirche viele Merkmale des gotischen Baustil aufweist. In einer Höhe von 72 Metern befindet sich die Türmerstube, von der aus Ihr eine tolle Aussicht auf Wien und seine Dächer habt.

Eine Kirche mit Besonderheiten

Wenn Ihr das erste Mal am Stephansplatz ankommt und den ersten Blick auf den Stephansdom werft , fällt Euch bestimmt erstmal die sonderbare Gestaltung des Kirchendachs auf. Dieses zieht sich mit einer eigenartigen Farbkombination aus grün, schwarz, weiß und gelb über das Kirchenschiff. Und damit nicht genug der Besonderheiten. Wenn Ihr ganz genau drauf achtet, werdet Ihr feststellen, dass der Südturm des Stephansdoms nicht wie viele andere Kirchentürme direkt mit dem Kirchenschiff verbunden ist. Er steht mit seiner Gesamthöhe von rund 136 Metern lieber allein da.

Der Stephansdom von innen

Gut besucht kann ich nur sagen. Das merkt Ihr auch schon vor dem Eingang. Hier erwarten Euch nämlich gern nette Herrschaften, die Euch Touren anbieten wollen. Und dadrin sind manche von ihnen auch sehr ehrgeizig. Das letzte mal habe ich solche motiveren Animateure in Rom beim Verkauf von Selfie Sticks erlebt. Eisern hilft aber und spart Euch einiges an Geld. Drin angekommen staunt Ihr auch erstmal nicht schlecht. So wirkt der Innenraum des Stephansdoms mit seinem langen Kirchenschiff äußerst prunvoll. Ich kenne mich Kunst und Wandbildern herzlich wenig aus, aber auch hier lässt der Stephansdom nicht zu wünschen übrig. Mein Tipp also: Einfach mal durchgehen und auf Euch wirken lassen.

Die Aussicht vom Südturm

Um die Aussicht auf Wien genießen zu können, müsst Ihr erstmal wieder heraus aus dem Hauptteil der Kirche und außen herum zum Eingang des Südturms laufen. Den findet Ihr aber relativ schnell. Spätestens die Touristen am Eingang werden Euch drauf aufmerksam machen. Ich wünsche Euch allerdings sehr, dass Ihr wie ich das Vergnügen habt Euren Aufstieg in Begleitung einer sehr redseligen Grundschulklasse zu machen. Das kann Euch nämlich sowohl im Treppenhaus als auch beim Genießen der Aussicht in der Türmerstube einiges an Nerven und Zeit kosten. Ich denke mir jetzt die Kinder aber einfach mal weg. Eigentlich geht es immer nur in Form einer kleinen Wendeltreppe nach oben. Der Drehwurm ist also die einzige Gefahr und der Aufstieg ist wesentlich angenehmer und schneller als der Aufstieg in die Kuppel des Petersdom. Dafür war ich von der Türmerstube als Aussichtspunkt ansich etwas enttäuscht. Diese stellte sich für mich eigentlich nur noch als völlig überfüllter Souvenirshop in einem Kirchturm dar, der von mir aufgrund seiner Aussicht eine gute Bewertung erhält.

Alles in allem ist der Aufstieg die fünf Euro aber allemal wert. Zudem dauert es je nach Touristenaufkommen und eigener Fitness auch nur ein paar Minuten bis Ihr die 343 Stufen hinauf in die Türmerstube überwunden habt. Lasst Euch das Abenteuer Stephansdom bei Eurer Städtereise nach Wien also auf keinen Fall entgehen.

Lage und Anreise

Der Stephansdom befindet sich am Stephansplatz im Wiener Stadtbezirk Innere Stadt. Ihr erreicht den Stephansplatz genau wie viele andere Sehenswürdigkeiten in Wien einfach mit der U-Bahm. Hierzu steigt Ihr einfach an der Haltestelle Stephansplatz aus.

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