Der Wiener Prater – ein weltbekannter Rummel

Der Wiener Prater. Foto: Niklas Brose
Der Eingang zum Prater.

Nicht irgendein Rummelplatz, nicht irgendein Rummelplatz in Wien. Es ist der Prater. Und der zählt allein durch das Wiener Riesenrad zu den berühmtesten Rummelplätzen auf der ganzen Welt. Wir nehmen Euch mit an ein spannendes Reiseziel, das nichts besser kann als Romantik und Adrenalin perfekt zu kombinieren. 

Der Prater – Mehr als nur das Riesenrad

Ist ja klar. Dank James Bond (Der Hauch des Todes mit Timothy Dalton) und vielen Wien-Aufklebern mit Riesenrad ist das Riesenrad wohl der Touristenmagnet für Wiens aufregendsten Platz. Doch wer denkt, es gibt hier nur das Riesenrad,  der hat sich gewaltig getäuscht. Jeder, der gern Achterbahn fährt, Karussels oder den freien Fall liebt,  kommt hier auf seine Kosten. Und das auch noch im Rahmen einer einzigartigen, internationalen Kulisse.

Ich gestehe ein, dass ich außer dem Riesenrad keine Attraktion auf dem Prater besucht habe. Ich habe sie lediglich von außen betrachtet. Das ist gar nicht mal dem eigenen Geiz sondern viel mehr meinem Bammel vor manchen Attraktionen. Dafür kann ich als Außenstehender stets wunderbar genießen, wenn ich auf einmal großes Gekreische höre, weil sich Besucher freuen, die gerade auf einem riesigen Pendel sitzen, das so aussieht, wie eine große Schlange. Mit einem Affenzahn dreht sich die Schlange dann auf einmal um 360 Grad. Dieses Gerät heißt auch Black Mamba. Nichts für mich…

Den Prater abends oder tagsüber besichtigen?

Wann es Euch besser passt. Der Rummel hat zu jeder Tageszeit seinen Charme. Für Fotos mit Smartphone oder geringerer Kameraausstattung eignet sich eher der Nachmittag. Außerdem könnt Ihr tagsüber natürlich mehr erkennen, wenn Ihr mit dem Wiener Riesenrad fahrt. Bevor ich diesen Reisebericht verfasst habe, habe ich mich entschlossen am Abend mit dem Riesenrad zu fahren. Für die Reise mit dem Partner empfehle ich aber aufgrund der Romantik die Fahrt am Abend.

Geschichte und Namensgebung

Vor mehreren hundert Jahren war der heutige Rummelplatz nur ein großes Waldgebiet an der Donau, in dem unter anderem gejagt wurde. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde der Prater dann zur allgemeinen Nutzung freigegeben. Nach und nach entwickelte sich das Gebiet zu einem beliebten Freizeitareal. Bei dem heutigen Freizeitpark handelt es sich um den so genannten Wurstelprater. In der Stadtverwaltung wird das Gebiet aber auch Oberer Prater oder Volksprater genannt. Im Volksmund und daher auch in diesem Reisebericht wird aber einfach Prater gesagt. Der Name Wurstelprater stammt von einer Figur namens Hanswurst (Anm. d. Red. össterreichisch Wurschtl), die aus dem Wiener Volkstheater bekannt ist.

Anfang des 19. Jahrhunderts wurden die ersten Einrichtungen gebaut. So wurden zum Beispiel Kaffeehäuser und Kinos gebaut. Das Wiener Riesenrad wurde Ende des 19. Jahrhunderts fertiggestellt. Während des zweiten Weltkriegs im Jahr 1945 wurde fast alle Gebäude komplett zerstört. Ein Großteil der Einrichtungen wurde aber nach Ende des Krieges wieder aufgebaut.

Heute gibt es wie oben beschrieben eine Vielzahl an Freizeiteinrichtungen am Prater. So prägen neben dem Riesenrad Achter- und Geisterbahnen das Bild des Wiener Rummelplatzes. Aber auch verschiedene Restaurants und Kinos sind noch heute hier aufzufinden.

Lage und Anreise

Der Praterstern befindet sich im zweiten Wiener Bezirk Leopoldstadt. Das Gelände liegt nordöstlich der Wiener Innenstadt und ist durch den Bahnhof Praterstern ideal an das Netz der öffentlichen Verkehrsmittel angebunden. Vom Stadtzentrum kommt Ihr also schnell und unkompliziert dorthin.

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Über Niklas Brose 71 Artikel
Servus zusammen, Niklas mein Name. Herzlich willkommen bei Globalplaces. Gemeinsam mit Dir und vielen anderen Reise-Liebhabern möchte ich meine Leidenschaft teilen. Mein Spezialgebiet sind Reiseberichte zu Sehenswürdigkeiten in Kalifornien, Rom, München und meiner Heimat Dortmund. 2013 wurde ich während meines Auslandsstudiums in Kalifornien durch meine Reiselektüre des Autors Bill Bryson ("Frühstück mit Kängurus") inspiriert, eigene Reiseberichte und Reisereportagen zu schreiben. Daher habe ich auch diesen Reiseblog ins Leben gerufen. Fragen oder Anregungen gern per Mail an niklas.brose@globalplaces.de!

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