BahnCard 50. Copyright: Deutsche Bahn AG

BahnCard 50 und 25 im Vergleich

Die BahnCard ist insbesondere bei Bahnfahrern in aller Munde. Allerdings wurde das Angebot der BahnCards inzwischen deutlich erweitert. Die drei Grundstufen sind geblieben: BahnCard 25. BahnCard 50 und BahnCard 100. Jede hat ihre Vor- und Nachteile. Welche das sind, erfahrt Ihr in unserem Erfahrungsbericht.

Kurz zur BahnCard 100: Mit der könnt Ihr das ganze Jahr über wann und wo Ihr wollt mit dem ICE und allen anderen Zügen der DB durch Deutschland düsen. Dafür kostet der Spaß je nach Klasse, die ihr wählt auch mehrere tausend Euro. Die BC 100 ist also eigentlich nur für Vielfahrer und Berufspendler geeignet.

Die beiden anderen BahnCards lohnen sich dafür dann aber schon eher für Gelegenheitsfahrer und die Leute, die irgendwo zwischen Viel- und Gelegenheitsfahrern wiederzufinden sind. Großer Vorteil gegenüber der BC 100 ist: Ihr könnt wertvolle Bonuspunkte sammeln, die Ihr dann später zum Beispiel für eigene Freifahrten einlösen könnt.

Die BahnCard 50

Zunächst einmal zur BC 50: Die habe ich mir damals angeschafft, da ich erst für Distanzen über 300 km einen Flug buchen möchte und die ICE-Fahrt zum Flughafen durch die BahnCard 50 teilweise sogar billiger ist als die Tickets der verschiedenen regionalen Verkehrsverbände. Bei Buchungen mit der BahnCard 50 spart Ihr dann die Hälfte des Normalpreises, außer bei Sparpreisen. Sie lohnt sich also tatsächlich, wenn Ihr häufiger mal in den Zug steigt. Dafür kostet sie natürlich in der Anschaffung noch einmal einiges an Geld und sollte rechtzeitig gekündigt werden, wenn Ihr sie nach einem Jahr nicht mehr haben wollt. Aktuell bekommt Ihr die BahnCard 50 für eine jährliche Einmalzahlung von 255 €, Studenten bekommen die Karte reduziert für 127 €. Bei regelmäßigen Fahrten habt Ihr den Anschaffungspreis aber locker wieder raus.

Die BahnCard 25

Die BahnCard 25 funktioniert vom Prinzip her genauso wie die BahnCard 25, verschafft Euch aber nur einen Rabatt von 25 Prozent auf den Normalpreis. Sie gilt ebenfalls nicht für Sparpreise und kommt genau wie die BC 50 im Jahresabo daher. Sie ist natürlich dafür in der Anschaffung deutlich günstiger und kostet im Normalabo nur 62 € jährlich. Die ermäßigte BC 25 kostet 41 €. Sie eignet sich daher am besten für Gelegenheitsfahrer.

Weitere BahnCards

Da wäre noch die MyBahnCard. Die könnt Ihr bestellen, solang Ihr unter 27 seid. Die MyBahnCard 50 kostet für die 2. Klasse 69 € und für die 1.  Klasse 252 €. Die MyBahnCard 25 kostet 39 € für die 2. Klasse und 81 € für die 1. Klasse. Das Schöne bei der MyBahnCard ist der zusätzliche Rabatt auf Sparpreise der Bahn im Fernverkehr.

Welcher Typ Bahnfahrer seid Ihr?

Diese Frage solltet Ihr Euch auf jeden Fall vor der Anschaffung einer BahnCard stellen. Für mich fiel die Wahl direkt auf die BC 50, da diese die Wahl des Zuges noch flexibler macht. Eine tolle Sache ist aber auch die Probe BahnCard, mit der Ihr die Vorteile erstmal für drei Monate austesten könnt (Rechtzeitige Kündigung nicht vergessen!).

Hier könnt Ihr Euch erst einmal einen Überblick über die verschiedenen BahnCard-Sorten verschaffen: BahnCard Übersicht.

Hier geht es direkt zu den wichtigsten BahnCard-Sorten:

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